Nervensystem und Metabolismus

Empfindungen und Entscheidungen basieren auf sensorischen Eindrücken, aber auch auf vorangegangenen Erfahrungen und dem inneren Zustand eines Tieres oder Menschen. Verhalten ist daher sehr adaptiv und flexibel. Zum Beispiel bewertet ein hungriges Tier den Geruch und Geschmack von Nahrung sehr viel positiver als ein sattes Tier. Gleichzeitig steigt die Risikobereitschaft, Nahrung zu finden und sich dabei potentiellen Gefahren auszusetzen. Welche Signale und Nervennetzwerke ermöglichen die Kommunikation zwischen Körper und Gehirn? Und wie verändern diese das Verhalten?

Wir untersuchen diese Fragen auf drei Ebenen: (1) Verhalten, (2) neuronale Schaltkreise und (3) Gene. Dazu nutzen wir Modellorganismen wie z.B. die genetische Modellfliege Drosophila melanogaster in Kombination mit modernen Methoden der Verhaltensanalyse, der (Opto)-genetik und in vivo Mikroskopie.